Gartentipp
September
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Der Garten im September
Brombeeren nach der Ernte richtig pflegen
Nach der Brombeerernte ist der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt. Brombeeren fruchten an zweijährigen Ruten. Die Triebe, die in diesem Jahr Früchte getragen haben, werden nicht mehr benötigt und können direkt über dem Boden entfernt werden. So schafft man Platz für die jungen Ruten, die im nächsten Jahr die Ernte liefern. Lassen Sie nur die kräftigsten Jungtriebe stehen und entfernen Sie schwache, beschädigte oder zu dicht wachsende Ranken. Pro Pflanze reichen meist vier bis acht starke Ruten aus. Diese werden anschließend möglichst fächerförmig an einem Spalier oder Drahtgerüst befestigt. Das sorgt für mehr Licht, eine bessere Belüftung und erleichtert die Ernte im kommenden Jahr. Zum Abschluss freut sich die Pflanze über eine Gabe Kompost und bei Trockenheit über ausreichend Wasser. Eine Mulchschicht schützt den Boden vor dem Austrocknen und hält Unkraut in Schach.
Wildobst nach der Ernte vermehren: Aronia
Nach der Ernte lohnt sich bei Aronia ein Blick auf die kräftigen Jungtriebe. Wer seine Pflanzen vermehren möchte, kann auf einfache Methoden setzen. Besonders gut gelingt die Vermehrung über Absenker: Dazu wird ein bodennaher Trieb vorsichtig heruntergebogen, leicht mit Erde bedeckt und an Ort und Stelle fixiert. Bis zum nächsten Jahr bilden sich meist eigene Wurzeln. Anschließend kann die junge Pflanze von der Mutterpflanze getrennt werden. Auch Steckhölzer eignen sich hervorragend. Nach dem Laubfall werden etwa bleistiftdicke, 15 bis 20 Zentimeter lange Triebstücke geschnitten und in lockere Erde gesteckt. Über Winter bilden sie Wurzeln und treiben im Frühjahr neu aus. Nach der Ernte benötigen Aronia-Sträucher ansonsten nur wenig Pflege. Entfernt werden sollten lediglich kranke, beschädigte oder sehr alte Triebe. Ein leichter Auftrag von Kompost fördert die Vitalität.
Jetzt vorsorgen und den Herbst entspannter genießen
Wer jetzt einige Gartenarbeiten erledigt, hat im Herbst deutlich weniger Aufwand. Entfernen Sie Unkraut gründlich, bevor es Samen bildet, und bringen Sie auf Beeten eine Mulchschicht aus. Sie hält den Boden feucht und unterdrückt neuen Unkrautwuchs. Verblühte Stauden können zurückgeschnitten und zu groß gewordene Pflanzen geteilt werden. Auch kranke oder abgestorbene Äste an Gehölzen sollten jetzt entfernt werden. Leere Gemüse- und Blumenbeete lassen sich bereits mit Gründüngung einsäen. Pflanzen wie Phacelia oder Senf schützen den Boden, verbessern die Struktur und reduzieren die Arbeit im kommenden Frühjahr. Sammeln Sie außerdem Fallobst regelmäßig auf, um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen.
Die 5 wichtigsten Regeln für Kleingarten-Neulinge
Ein Kleingarten ist ein wunderbarer Ort zum Gärtnern und Entspannen. Damit der Start gelingt, sollten Einsteiger diese fünf Tipps beherzigen:
1. Klein anfangen: Planen Sie nicht zu viele Beete auf einmal. Wenige, gut gepflegte Flächen bringen mehr Freude als ein Garten voller unerledigter Aufgaben.
2. Den Boden kennenlernen: Gute Erde ist die Grundlage für gesunde Pflanzen. Kompost verbessert die Bodenstruktur und versorgt Gemüse, Kräuter und Blumen mit wichtigen Nährstoffen.
3. Passende Pflanzen wählen: Setzen Sium Standort passen. Das spart Arbeitund erhöht die Erfolgschancen.
4. Regelmäßig statt selten arbeiten: Sge pro Tag verhindern, dass Unkrautoder andere Arbeiten überhandnehmen.
5. Geduld haben: Nicht jede Aussaat geze wächst wie geplant. Gartenarbeit ist ein Lernprozess und jeder Fehler bringt neue Erfahrungen.
Wer diese Grundregeln beachtet, wird schon im ersten Gartenjahr viele kleine Erfolge erleben.
Quelle: Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e.V., September 2026